1.FC Kaiserslautern: Gelassen nach Cottbus

Mit Gelassenheit geht der 1. FC Kaiserslautern in den Endspurt um den Aufstiegs-Relegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga. „Wir haben alles selber in der Hand“, sagte FCK-Trainer Franco Foda vor dem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus am Montag (20.15 Uhr). „Wir müssen an die positiven Momente in den Spielen gegen Köln und Paderborn anknüpfen. Mit anderen Worten: Wir wollen gewinnen“, erklärte Foda.

 
Vier Spieltage vor Saisonschluss haben die Pfälzer im Kampf um den dritten Tabellenplatz zwei Punkte Vorsprung auf den 1. FC Köln, der am Sonntag den TSV 1860 München empfängt. Aufgrund der um elf Treffer besseren Tordifferenz können sich die Roten Teufel bei den seit fünf Spielen sieglosen Lausitzern sogar ein Remis leisten. Foda warnte jedoch vor einer Unterschätzung der Aufgabe: „Wir müssen nur auf unsere eigene Leistung schauen – in Cottbus war es schon immer schwer.“

 

Da Abwehrspieler Florian Dick nach einer Knöchelverstauchung wieder fit ist, hat Foda mit Ausnahme der verletzten Enis Alushi, Markus Karl und Chadli Amri sein stärkstes Aufgebot zur Verfügung. Dick soll den Laden hinten dicht halten, vorne setzt der FCK auf die Treffsicherheit von Mohamadou Idrissou. Der Kameruner ist seit 2008 bereits dreimal in die Bundesliga aufgestiegen – mit dem MSV Duisburg, SC Freiburg und zuletzt Eintracht Frankfurt. Nun hofft der 33-jährige Torjäger, der in dieser Saison bereits 15 Mal traf, mit dem FCK zum vierten Mal dieses Kunststück zu schaffen. Idrissou, der bei den Lauterern auch durch seinen kämpferischen Einsatz gefällt, gibt sich siegessicher: „Ich habe vor Saisonbeginn 14 Tore versprochen – jetzt sind es schon 15. Und es werden sicherlich bis zum Schluss noch ein paar mehr“, versprach Idrissou. (dpa/lrs)