1.FC Kaiserslautern: Nach positivem Corona-Test – Mannschaft bereitet sich auf Spiel gegen Rostock vor

Trotz eines positiven Corona-Falles in den eigenen Reihen darf sich Drittligist 1. FC Kaiserslautern ab sofort wieder auf die Partie gegen Hansa Rostock vorbereiten. Am Montag soll ein Sieg her. Nach einer freiwilligen häuslichen Quarantäne nahm die Mannschaft heute wieder das Training auf. Bei der Testreihe am Mittwoch hatte es nach Angaben des Drittligisten einen positiven Fall gegeben. Im Anschluss begaben sich Mannschaft und direktes Umfeld in Isolation.

Wie es heisst, fiel die nächste Reihe an Corona-Tests komplett negativ aus. Der FCK darf nun wieder trainieren. Der positiv getestete Profi bleibt weiter in Quarantäne und wird auch im Heimspiel gegen Hansa Rostock am Montagabend (19.00 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. Die Partie kann nach den Negativtestungen wohl wie geplant stattfinden. «Das Ganze kam für uns sehr überraschend. Da ist man schon geschockt, weil man immer das Gefühl hat, man bleibt verschont. Ich denke, wir müssen das noch einmal ansprechen, danach aber dann den Fokus auf das Spiel legen. Die Corona-Pandemie ist für alle Menschen momentan eine schwierige Sache. Für uns darf der positive Corona-Fall beim Spiel am Montag aber keine Entschuldigung sein», sagte FCK-Trainer Jeff Saibene.

Die 2:3-Niederlage am vergangenen Samstag in Meppen hat der 52-Jährige mit seiner Mannschaft aufgearbeitet. «Das Spiel darf nur ein Ausrutscher gewesen sein. Wichtig war bei der Analyse eine klare Ansprache, interne Kritik ist wichtig. Da bleibt keiner verschont. Das war sachlich, aber auch hart», berichtete Saibene. «Das braucht es aber, damit wir die Fehler nicht noch einmal machen.» Der Coach plant gegen Rostock einige Änderungen in der Startelf. Für das Geisterspiel im Fritz-Walter-Stadion stehen alle Spieler bis auf die Langzeitverletzten Lukas Gottwalt, Anas Bakhat und Dominik Schad sowie den positiv getesteten Akteur zur Verfügung. (mho/dpa)