1.FC Kaiserslautern: Ohne gesperrten Trainer gegen Zwickau – Abstiegskampf pur – Mannschaft unter Druck

Im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga steht der 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel gegen den FSV Zwickau enorm unter Druck. In der Partie am Samstag (14.00 Uhr) müssen die Pfälzer auf Trainer Marco Antwerpen verzichten, der nach seiner Roten Karte in Rostock für ein Spiel gesperrt wurde. „Der Ablauf am Spieltag wird so sein, dass ich bis eine halbe Stunde vor dem Spiel noch mit der
Mannschaft arbeiten darf. Danach wird mein Co-Trainer Frank Döpper übernehmen“, sagte Antwerpen am Donnerstag und ergänzte: „Wo ich das Spiel anschauen werde, weiß ich noch nicht. Da werde ich mir mal ein paar Räumlichkeiten im Stadion anschauen, wo das möglich ist.“

Neben Sportdirektor Boris Notzon beurlaubte der FCK in dieser Woche auch Fitnesstrainer Bastian Becker, was für weitere Unruhe im Club gesorgt hat. Vor allem die Freistellung Beckers hatte dabei direkte Auswirkungen auf die Arbeit im Trainerteam. „Wir machen alles für die Mannschaft und suchen in allen Bereichen Lösungen, von denen wir profitieren können. Aber diese Entscheidungen treffe ich natürlich nicht alleine“, betonte Antwerpen. Der 49-Jährige hofft, dass die Spieler die Nebengeräusche ausblenden. „Die Mannschaft sollte sich davon nicht stören lassen. Sie weiß, dass sie gegen Zwickau eine wichtige Aufgabe hat“, sagte der FCK-Coach.

Personell gibt es wieder mehr Alternativen. Tim Rieder hat seine Oberschenkelprobleme auskuriert und trainierte in dieser Woche ebenso mit der Mannschaft wie der zuletzt wegen Fitnessproblemen aussortierte Marvin Pourié. Der im Winter vom FC Augsburg
ausgeliehene Felix Götze könnte nach rund fünfwöchiger Verletzungspause sein Debüt im Trikot der Roten Teufel feiern. (mho/dpa)