1.FC Kaiserslautern: Verhandlungen über Stadionpacht bei Abstieg

Noch schwebt das Damoklesschwert des Abstiegs in die Regionalliga über dem Fußball-Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern. Sollte jedoch am morgigen Samstag (14 Uhr) ein Heimsieg gegen den Abstiegs-Konkurrenten Bayer Uerdingen gelingen, wäre die Lage für die Roten Teufel etwas entspannter.  Sollte freilich der Abstieg nicht zu vermeiden sein, soll die Stadionpacht für das Fritz-Walter-Stadion von derzeit 625 000 Euro auf 400 000 Euro sinken. Diesen Betrag hat der FCK einem Bericht der Tageszeitung „Rheinpfalz“ zufolge bei der städtischen Stadiongesellschaft beantragt. Drei Spieltage vor Saisonende liegt der FCK nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga.

Die Stadionmiete sieht den Angaben zufolge eine Staffelung vor: Bei einem Schnitt von mehr als 18 000 Zuschauern in der Regionalliga
sollen zusätzlich 100 000 Euro fließen. Dies hat die Stadt Kaiserslautern auf Anfrage der Zeitung bestätigt. Im Abstiegsfall soll über den Antrag auf Pachtreduzierung am 7. Juni im Lauterer Stadtrat diskutiert werden.

Was der Antrag bezüglich Wartungs- und Instandhaltungskosten für die teure WM-Arena beinhaltet, ist noch unklar. Diese betragen ebenfalls mehrere hunderttausend Euro. Wie die „Rheinpfalz“ weiter berichtet, biete der FCK der Stadt im Abstiegsfall weitere Räume im Stadion zur Vermarktung an. Zudem würde der viermalige deutsche Meister die Geschäftsstelle verkleinern. Büros könnten dann in das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum verlegt werden. (mho/dpa)