1.FC Kaiserslautern: Zwei Finanzierungsmodelle im Kampf um Drittliga-Lizenz

Im Kampf um die Lizenz für die Dritte Liga präsentiert der 1.FC Kaiserslautern zwei Finanzierungsmodelle, um Bares für die leere Vereinskasse zu bekommen. Eine neue Fan-Anleihe und das sogenannte Crowdlending sollen nach Angaben des Vorstandes die Zukunft des Clubs sichern. Mit dem neuen Wertpapier soll die im Sommer fällige Fan-Anleihe aus dem Jahr 2013 in Höhe von 6,7 Millionen Euro abgelöst werden. Das Volumen der neuen Anleihe liegt bei rund sieben Millionen und ist bei einer Laufzeit von drei Jahren mit fünf Prozent verzinst. Inhaber der ersten Anleihe können diese umtauschen. Über das Crowdlending-Modell (Kredite im Internet) will der Verein weitere Mittel generieren. Neben den Geldern für die Rückzahlung der alten Anleihe benötigen die Pfälzer rund fünf Millionen Euro für den Lizenzspieleretat in der kommenden Spielzeit. Die Verbindlichkeiten des Traditionsvereins steigen bis zum Sommer auf mehr als 20 Millionen Euro. (mho/dpa)