1. FCK: Geschäftsführer Michael Klatt verlässt den Verein zum Jahresende

Der 1. FC Kaiserslautern und der kaufmännische Geschäftsführer Michael Klatt gehen zum Jahresende getrennte Wege. Der 51 Jahre alte Betriebswirt war seit April 2016 für den finanziellen Bereich des Fußball-Drittligisten zuständig und verlässt den krisengeplagten Club nun auf eigenen Wunsch. „Für mich ist nach vier sehr bewegenden Jahren ein guter Zeitpunkt gekommen, neue berufliche Schwerpunkte zu setzen. Ich werde auf diese Zeit gern zurückblicken, sie war immer herausfordernd, aber genau das hat den Reiz meiner Aufgabe beim FCK ausgemacht“, begründete Klatt seinen Schritt laut einer Mitteilung vom Dienstagabend am Tag nach seinem Geburtstag. „Der Dank des Beirats gilt Herrn Klatt für die stets sehr professionelle, konstruktive und persönlich vertrauensvolle wie angenehme Zusammenarbeit“, sagte der kommissarische Beiratsvorsitzende Patrick Banf. Der finanziell stark angeschlagene Traditionsverein muss sich somit im kommenden Jahr auf allen Führungspositionen neu aufstellen. Bereits Ende September erklärte der Verein, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern. Zudem trat Anfang Oktober der gesamte fünfköpfige Aufsichts- und Beirat zurück. Auf der Mitgliederversammlung am 1. Dezember wird das Gremium, für das unter anderem der ehemalige Weltschiedsrichter Markus Merk kandidiert, neu gewählt. (dpa/lrs/asc)