1899: 1:0 im Test gegen Zürich

Brunnen/Schweiz. Die TSG Hoffenheim hat am Abend ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten mit 1:0 (o:0) gewonnen. Schütze des einzigen Treffers war Grischa Prömel in der 89. Minute. Die Schweizer sind mit drei Siegen in die Spielzeit 2014/15 gestartet und schonten in Brunnen  einige Stammkräfte, da man sich schon im Spielbetrieb befindet und in Kürze auch die Europa-League-Qualifikation ansteht.
Dennoch war es für die TSG – aus dem Training heraus – der erwartet schwere Test. Vor der Pause erspielte sich „Hoffe“ dennoch ein klares Übergewicht. Kevin Volland hatte schon in den ersten vier Minuten zwei gute Chancen. Einmal segelte das Leder über das Gehäuse, einmal konnte Favre im FCZ-Kasten klären. In der Folge entwickelte sich ein Privatduell zwischen den beiden – das Favre immer wieder für sich entschied. Zwei weitere gute Schüsse von Volland entschärfte er. Auch einen Abschluss von Sebastian Rudy aus 22 Metern konnte Favre parieren. Chancenlos war er hingegen im Duell mit Adam Szalai. Der ungarische TSG-Stürmer brachte das Leder nach 26 Minuten im Kasten unter, stand dabei aber knapp im Abseits.  Zürich hatte vor dem Gang in die Kabine nur eine große Chance. In der achten Minute musste Jens Grahl mit dem Fuß gegen Maurice Brunner retten, der nach einem starken Pass von Kleiber alleine auf ihn zukam.

Nach der Pause wechselte Markus Gisdol munter durch. Weippert, Hamad, Modeste, Prömel, Salihovic, Schipplock, Vestergaard und Abraham kamen zum Einsatz. Am Spiel änderte sich wenig – die TSG bestimmte die Begegnung und erarbeitete sich Möglichkeiten zum Führungstreffer. Die beste vergab Sven Schipplock in der 66. Minute – von Salihovic eingesetzt, rutschte ihm das Leder im Zentrum freistehend über den Spann.  Auch Anthony Modeste und Sejad Salihovic per Freistoß in der 76. Minute hatten weitere gute Möglichkeiten. Das Tor – es sollte noch nicht fallen. Bis zur 89. Minute blieb das auch so. Dann bediente Sven Schipplock mit einem klugen Pass Grischa Prömel und der schob aus kurzer Distanz ganz locker zum späten Führungs- und Siegtreffer für „Hoffe“ ein. (1899/wg)