1899: DFL lehnt Hoffenheims Antrag auf Verschiebung des VfB-Spiels ab

Die TSG 1899 Hoffenheim hat einen Antrag, die Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart von Samstag auf Sonntag zu verschieben, nicht bei der Deutschen Fußball Liga durchbekommen. «Wir wussten, dass es laut Satzung keine Möglichkeit gab, das Spiel abzusagen», erklärte Sportchef Alexander Rosen bei einer Video-Pressekonferenz am Donnerstag. «Wir haben dann diesen Antrag gestellt. Er wurde abgelehnt. Das finde ich sehr schade, aber das akzeptieren wir.»

Den Kraichgauer haben vor der Partie (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB gleich sieben Profis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben: Sargis Adamyan, Sebastian Rudy, Kevin Vogt, Robert Skov, Ishak Belfodil, Jacob Bruun Larsen und Munas Dabbur.

Zwei Spieler sind seit Mittwoch wieder aus der Quarantäne entlassen, bei ihnen stehen aber ebenso weitere Testergebnisse aus wie bei den Nationalspielern Ihlas Bebou (Togo), Diadie Samassekou (Mali), Kevin Akpoguma (Nigeria) und Mijat Gacinovic (Serbien). «Die Idee war, dass wir bis Sonntag vielleicht mehr Spieler aus der Quarantäne herausbekommen», sagte Rosen. Zudem hätten Profis nach Länderspielreisen mehr Zeit gehabt.

Bei den pandemiegeplagten Hoffenheimern könnte dafür Andrej Kramaric sein Comeback geben. Der kroatische WM-Zweite war im Oktober positiv getestet worden und fehlte die vergangenen sieben Pflichtspiele. «Er ist in einer ordentlichen Verfassung, ich bin recht optimistisch», sagte Trainer Sebastian Hoeneß.

Alle Hoffenheimer Spieler und Betreuer hatten sich nach dem Auftreten weiterer Corona-Fälle in eine einwöchige freiwillige Quarantäne begeben, sind aber seit Montag wieder im Mannschaftstraining. (dpa/asc)