1899 Hoffenheim: Befreiungsschlag in der Hauptstadt – Hoeneß-Truppe schlägt Hertha 3:0 – Trainerposition gestärkt

Befreiungsschlag für Sebastian Hoeneß, krasser Rückschlag für Bruno Labbadia: Trainer-Neuling Hoeneß festigte mit dem ersten Sieg des Jahres seinen Posten bei der TSG 1899 Hoffenheim eindrucksvoll. Für seinen Kollegen Labbadia stehen nach dem 3:0 (1:0) der Kraichgauer gegen Hertha BSC in Berlin hingegen richtig schwere Tage bevor. Sebastian Rudy (33. Minute) und Andrej Kramaric (68./88.) erzielten am Dienstagabend im Olympiastadion die Treffer zum versöhnlichen Hinrunden-Abschluss für Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga und beendeten vorerst die Diskussionen um die Trainer-Zukunft von Hoeneß bei der TSG. Torwart Oliver Baumann parierte bereits in der 11. Minute einen Foulelfmeter von Hertha-Stürmer Krzysztof Piatek. Damit unterstrich er seinen Ruf als Elfmeter-Killer: Seit Saisonstart 2011/12 hat in der Bundesliga nur der Ex-Leverkusener Bernd Leno mehr Elfmeter (9) gehalten als Baumann (8).

„Ich bin stolz auf die Jungs und den Club“, sagte TSG-Sportchef Alexander Rosen nach dem Spiel und verwies auf die zahlreichen Personalprobleme in dieser Saison mit Verletzungen und positiven Corona-Tests. „Große Freude ja, aber keine Euphorie. Wir haben nicht besonders gut gespielt, aber gewonnen“, sagte Rosen und bescheinigte einen „aufopferungsvollen Kampf“. Hoffenheim sprang durch den Sieg vorerst auf Platz elf. (mho/dpa)