1899 Hoffenheim: Coach Hoeneß denkt trotz Krise nicht über eigene Zukunft nach

Sebastian Hoeneß macht sich trotz der aktuellen Krise der TSG 1899 Hoffenheim keine Gedanken um seine Zukunft über das Saisonende hinaus. „Nein, das darf ich nicht tun. Ich muss meine Kräfte bündeln“, sagte Bundesliga-Trainer Hoeneß am Freitag bei der
Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen. Angesichts der Tabellenlage gebe es keinen Blick mehr nach vorne, „aber es muss einen Blick nach vorne geben“, so Hoeneß. Das Duell mit Bayer Leverkusen am Montag sei „eine spannende Aufgabe, bei der wir liefern und Punkte holen müssen“, betonte der Trainer. Sein Team ist mit 30 Zählern den Abstiegsrängen inzwischen deutlich näher als den Europapokal-Plätzen. „Wir werden eine Reaktion zeigen. Das ist das, was wir machen werden. Ich werde keine große Kampfansage weiter machen. Es ist an der Zeit, einfach zu liefern und nicht nur zu reden“, betonte Hoeneß. Personell darf der 38-Jährige auf eine Rückkehr von Torjäger Andrej Kramaric hoffen, der zuletzt Probleme am Sprunggelenk hatte. (mho/dpa)