1899: Nachwuchs-Chef geht nach China

Der chinesische Fußball ist nicht nur für Spieler und Trainer aus Europa lukrativ, sondern jetzt auch für Nachwuchs-Experten. Die TSG 1899 Hoffenheim verliert in Dirk Mack ihren Nachwuchsdirektor an den Topclub Shandong Luneng. Dort wird der 51-Jährige nicht nur dem Trainerteam der Profimannschaft angehören, sondern er soll auch die gesamte sportliche Infrastruktur weiter entwickeln. Dies teilte der Bundesligist am Mittwoch mit. Mack hatte die Akademie, aus der auch Profitrainer wie Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Pellegrino Matarazzo (VfB Stuttgart) stammen, zu einer der besten Nachwuchsadressen in Deutschland gemacht. „Wir bedauern den Abgang von Dirk Mack sehr“, sagte TSG-Geschäftsführer Peter Görlich. „Er leistete eine ausgezeichnete Arbeit, die nicht nur auf nationaler Ebene höchste Anerkennung gefunden hat.“ Mack, der auch die Fußballlehrer-Lizenz hat, sprach von einem überraschenden Angebot und einer außergewöhnliche Herausforderung. (dpa)