1899: Remis in Düsseldorf und Rot für Hübner

Fortuna Düsseldorf hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Auch 80 Minuten in Überzahl und ein Doppelpack von Torjäger Rouwen Hennings (5. Minute/77./Foulelfmeter) reichten am Samstag nur zu einem 2:2 (1:1) gegen 1899 Hoffenheim. Zwischendurch mussten die Rheinländer gar die dritte Niederlage unter Trainer Uwe Rösler befürchten. Munas Dabbur (16.) mit seinem ersten Saisontor und Steven Zuber (61.) hatten das Spiel für zehn Hoffenheimer vorübergehend gedreht. Benjamin Hübner hatte in seinem ersten Spiel nach Gelb-Rot-Sperre in der neunten Minute die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit gesehen. Hoffenheim bleibt als Sechster mit 43 Punkten aus 30 Spielen im Rennen um die Europapokal-Teilnahme. Für Wirbel sorgten insbesondere zu Beginn Schiedsrichter Sören Storks und Video-Schiedsrichter Christian Dingert in Köln. Die Entscheidungen zur Roten Karte gegen Hübner (vor einer Ecke geriet seine Hand im Gerangel ins Gesicht von Fortunas Abwehrchef Kaan Ayhanund) und zu einem nicht gegebenen weiteren Tor von Hennings (18.) waren zumindest diskutabel. (dpa/wg)