1899: Rückschlag im Kampf um Europa – Nagelsmann bei Rückkehr erfolgreich

RB Leipzig steuert mit Trainer Julian Nagelsmann auf eine weitere Champions-League-Teilnahme zu. Nach dem dem 2:0 (2:0)-Sieg am Freitagabend bei der TSG 1899 Hoffenheim dürfen sich
die Sachsen am Wochenende erstmal zufrieden zurücklehnen und die Konkurrenz in der Fußball-Bundesliga beobachten. Gegen eine starke TSG reichten RB die beiden Treffer des Spaniers Olmo (9./11. Minute) in einer furiosen Anfangsphase. Dabei hatten die Gäste allerdings Glück, dass Schiedsrichter Tobias Welz zuvor einen Foulelfmeter für Hoffenheim nach Videobeweis wegen Handspiels der Hausherren zurücknahm. „Ich habe die Mannschaft ausgebildet, insofern wäre es schlimm, wenn sie gar nichts können“, scherzte Nagelsmann über den Gegner.  Mit einem freundlichen Klaps verabschiedete sich der 32-Jährige von Alexander Rosen, der ihn einst zum jüngsten Trainer der Bundesliga-Geschichte machte. Hoffenheims Sportchef koordinierte zwar das sechsköpfige Betreuerteam nach der Trennung Chefcoach Alfred Schreuder am Dienstag und sprach zwar nach dem Abpfiff in die Mikrofone, saß aber während der Partie auf der Tribüne. Co Trainer Matthias Kaltenbach dirigierte die Kraichgauer am Spielfeldrand. Mit der neunten Heimniederlage in dieser Spielzeit verpasste die TSG den möglichen Sprung auf einen direkten Europa-League-Platz. „Das Ergebnis ist bitter, das haben wir uns anders vorgestellt“, sagte Rosen. „Die Leistung war hervorragend, genauso wollen wir unser Team sehen. Wir haben richtig gut, richtig intensiv gespielt. Das war richtig Hoffenheim-Style. Mit diesen Leistungen werden wir uns
zwangsläufig belohnen.“ In Augsburg, gegen Union Berlin und in Dortmund – so lautet das Restprogramm der TSG. (dpa/mj)