1899: Trainer Schreuder nur mäßig zufrieden – „Nicht top ab der 65. Minute“

Für Alfred Schreuder, der bei der TSG 1899 Hoffenheim das schwere Erbe von Erfolgscoach Julian Nagelsmann antritt, zählte nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen den engagierten Drittligisten Würzburg am Ende nur das Ergebnis. Auch wenn er sich an der Art und Weise störte. „Es war nicht top ab der 65. Minute. Was danach passiert ist, geht natürlich nicht“, sagte der im Sommer von Ajax Amsterdam gekommene Niederländer. Nach der 2:0-Führung durch Tore von Bebou und Pavel Kaderabek sowie dem 3:2 von Joker Adam Szalai stellten die Kraichgauer jeweils das Fußballspielen ein und wirkten teilweise auch kräftemäßig am Ende. Dass den gleichwertigen Franken die Tore von Fabio Kaufmann, Albion Vrenezi und Luca Pfeiffer nicht reichten, lag vor allem an der Chancenverwertung. „Wir hätten das Spiel in den 120 Minuten schon entscheiden können“, befand Kickers-Coach Michael Schiele. Zweifel an der Qualität der in diesem Sommer durch Verkäufe von gleich vier Leistungsträgern brutal geschwächten TSG wollte Schreuder aber nicht aufkommen lassen. Mit Blick auf den Bundesliga-Start am kommenden Sonntag sagte er: „Ich glaube, wir müssen keine Angst vor Frankfurt haben.“ (dpa/wg)