SV Sandhausen: Zweiter Matchball zum Klassenerhalt – Auswärts in Regensburg

Nachdem der SV Sandhausen den ersten Matchball zum Klassenverbleib vergeben hat, soll der zweite sitzen. Mit einem Sieg zum Saisonende bei Jahn Regensburg will der Fußball-Zweitligist am Sonntag (15.30 Uhr) die Abstiegssorgen endgültig vertreiben. Der Vorsprung des Tabellen-15. auf den Relegationsplatz, auf dem der FC Ingolstadt 04 steht, hat sich nach dem 0:3 gegen Arminia Bielefeld
auf nur noch zwei Punkte verringert. Die Bayern haben zuletzt viermal in Serie gewonnen und sind gefährlich nahe gekommen. „Bei diesem Lauf der Ingolstädter wird es sehr schwer für uns werden, den direkten Klassenerhalt zu schaffen, ohne dafür etwas tun zu müssen“, sagte Sandhausens Trainer Uwe Koschinat am Donnerstag. Weil auch der Abstand in der Tordifferenz auf drei Treffer geschmolzen ist, könnte es zu einem Herzschlagfinale kommen. Es sei denn, Sandhausen würde mit einem Sieg alles klar machen.

  • Ein Unentschieden würde den Kurpfälzern nur dann definitiv reichen, wenn Ingolstadt im Spiel beim 1. FC Heidenheim nicht mit mehr als zwei Toren Unterschied gewinnt.
  • Gelingt ihnen ein Sieg mit vier Toren Differenz, müsste Sandhausen in die Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden, den Dritten der 3. Liga. Bei drei Toren käme es auf den Vergleich der selbst erzielten Treffer an, dort liegt der SVS vor dem letzten Spieltag mit zwei vorn.
  • Würde auch hier Gleichheit bestehen, spräche der direkte Vergleich für das Koschinat-Team. Der FCI müsste
    dann in die Relegation.
  • Bei einer Niederlage wäre der SVS nur dann
    gerettet, wenn der Rivale höchstens unentschieden spielt. (dpa/wg)