Ludwigshafen/Mannheim: Halloween und Eierwürfe

In der vergangenen Halloween-Nacht haben Jugendliche auch an Rhein und Neckar allerlei Schabernack getrieben. Insgesamt ist es aber nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigshafen diesmal ruhiger gewesen als in früheren Jahren. Es zeige sich, dass Halloween eben doch keine gewachsene Tradition in der Pfalz habe. Dennoch verzeichneten die Ordnungshüter zahlreiche Sachbeschädigungen. Die Polizei in Mannheim registrierte 40 Einsätze im Zusammenhang mit Halloween-Streichen, davon allein 28 wegen Eierwürfen auf Passanten, Fahrzeuge und Hauswände. Teilweise zündeten die Jugendlichen auch Feuerwerkskörper. Die Halloween-Traditionen wie Kürbisfratzen, Verkleidungen oder Streiche haben ihren Ursprung in Irland – in der Nacht vor dem katholischen Fest Allerheiligen sollten so böse Geister vertrieben werden. „Süßes oder Saures!“ – der Brauch von Kindern, in Häusern zu klingeln und nach Süßigkeiten zu fragen, entstand dann in den USA. Seit den 1990er Jahren verbreiteten sich die Halloween-Traditionen von dort aus auch im deutschsprachigen Raum. (mho/dpa)