Adler: Auswärtssieg in Berlin

Die Adler Mannheim siegen in Berlin: Vor 11.460 Zuschauern gewann die Mannschaft von Trainer Geoff Ward mit 2:0.

Die Gäste aus der Kurpfalz legten gleich gut los, Kai Hospelt hatte bereits in der ersten Minute eine gute Chance, sein Team in Führung zu bringen, doch Petri Vehanen blockte den Versuch stark ab. Die Adler übernahmen über weite Strecken das Heft im ersten Drittel, die Berliner hielten gut dagegen und kamen ihrerseits auch zu guten Chancen. Vehanen zeichnete sich immer wieder mit starken Reflexen und Paraden aus, in der 10. Spielminute kam Sinan Akdag zu einer Direktabhame – anschließend jubelte der Mannheimer – die Schiedsrichter entschieden sich sofort den Videobeweis zu bemühen und nach gefühlten 10 Minuten kamen sie zu der Entscheidung, dass der Puck nicht offensichtlich hinter der Linie war und gaben den vermeintlichen Mannheimer-Führungstreffer nicht. In der Folge kamen beide Kontrahenten immer wieder zu guten Chancen, in denen sich am meisten Petri Vehanen auszeichnen konnte, da er mit zum Teil spektakulären Aktionen die Gästeführung verhinderte.

Mannheim spielte in der 25. Minute seine Klasse aus, einen mustergültigen Angriff schloss Matthias Plachta zur Führung ab. Die Berliner erholten sich schnell davon und kamen ihrerseits zu guten Chancen. Ein Treffer wollte den engagiert auftretenden Eisbären aber bis dahin nicht gelingen. Beide Mannschaften wechselten sich immer wieder mit guten Spielzügen ab und doch hatten die Adler mehr vom Spiel. Abermals hielt Petri Vehanen sein Team mit starken Paraden im Spiel.

Die Dominanz hielt sich auch zu Beginn des dritten Drittels. Die Berliner versuchten zwar,  Gefahr auf das Gästetor auszuüben, aber wirklich in Bedrängnis brachten sie Dennis Endras im Mannheimer Tor nicht. Sechs Minuten vor Schluss keimte so etwas wie Hoffnung bei den Anhängern der Berliner auf. Eine Passstaffette setzte Kapitän André Rankel an die Querlatte des Mannheimer Tores. Danach versuchten die Hausherren noch einmal diesen Schwung aufzunehmen – aber selbst nach dem Vehanen für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen wurde – kamen die Berliner nicht über den Versuch des Ausgleichs hinaus. Der Mannheimer Rheault setzte 13 Sekunden vor dem regulären Ende den Schlusspunkt mit dem Empty-Net Treffer unter diese Partie. (wg)