Altrip: Rheinfähre verzeichnet wegen Corona 70 Prozent weniger Fahrzeuge

Die Corona-Krise setzt der Rheinfähre Altrip zu. Sie verzeichnet 60 bis 70 Prozent weniger Fahrzeuge, die zwischen Altrip und Mannheim pendeln. Seien es vor Beginn der Einschränkungen täglich rund 2200 Fahrzeuge gewesen, so können jetzt nur noch etwa 700 befördert werden. Nach Angaben des Geschäftsführers Jürgen Jacob können derzeit nur die 1000 Zeitkarten-Inhaber die Fähre nutzen. Barzahler dürfen wegen des Mindestabstands-Gebotes nicht transportiert werden. Weil die Rheinfähre in den vergangenen Monaten durch ein verstärktes Fahrzeugaufkommen wegen der gesperrten Ludwigshafener Hochstraße ein Umsatzplus erwirtschaftete, sei man aktuell noch nicht in die Verlustzone gerutscht, so Jacob. Unterdessen kündigte das Land Rheinland-Pfalz für die von der Corona-Krise gebeutelten Fähr-Betreiber finanzielle Unterstützung an. Es soll nach Angaben des Verkehrsministeriums Zuschüsse für die Aufrechterhaltung des Fährbetriebes geben. Es könne eine Pauschale von 25 Euro je Betriebsstunde beantragt werden. Für den April stünden dafür insgesamt zunächst rund 100 000 Euro zur Verfügung. (mho)