So., 20.07.2025 , 10:37 Uhr

27 Cannabis-Clubs in Rheinland-Pfalz genehmigt

27 Anträge von Cannabis-Clubs zum Anbau von Cannabis sind bisher in Rheinland-Pfalz genehmigt worden. Dies teilte das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung mit. Damit wurden in Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen (83) und Niedersachsen (55) die dritt meisten Anträge bundesweit genehmigt, wie eine Recherche der dpa ergab.

Abgelehnt wurden in Rheinland-Pfalz demnach bislang lediglich zwei Anträge, einer wurde zurückgezogen. Weitere 18 Anträge befinden sich in der Bearbeitung, wie es weiter hieß. Deutschlandweit wurden bislang 293 Clubs genehmigt, mindestens 27 Anträge wurden abgelehnt.

Was dürfen die Clubs, was nicht?

Im Februar vergangenen Jahres verabschiedete die Ampelkoalition das sogenannte Cannabisgesetz, am ersten April trat es in Kraft. In einem ersten Schritt wurden zunächst der Besitz, private Anbau und Konsum bestimmter Mengen Cannabis für Erwachsene erlaubt, seit dem ersten Juli dürfen Cannabis-Clubs genehmigt werden. Diese dürfen staatlich kontrolliert unter strengen Auflagen Cannabis anbauen und an ihre Mitglieder abgeben.

Höchstens sieben Samen oder fünf Stecklinge oder zusammen fünf Samen und Stecklinge dürfen die sogenannten Anbauvereinigungen pro Kalendermonat weitergeben, und zwar nur an Mitglieder oder an Menschen, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Der Versand und die Lieferung von Stecklingen sind verboten.

Das könnte Dich auch interessieren

20.10.2025 Mannheim: Linke Mannheim kritisiert geplante Abschaffung der Mietpreisbremse Mannheim. Die Linke Mannheim und die Fraktion LTK im Mannheimer Gemeinderat haben scharfe Kritik an den Plänen der Landesregierung Baden-Württemberg geäußert, die Mietpreisbremse für Mannheim ab 2026 auszusetzen. Nach einem vom Land beauftragten Gutachten sei der Wohnungsmarkt in Mannheim nicht mehr angespannt – eine Einschätzung, die die Linke entschieden zurückweist. Seit 2018 seien die Durchschnittsmieten 03.08.2025 Ludwigshafen: Reform ohne Run - «Wunsch nach Doppelnamen überschaubar» Mainz/Ludwigshafen/Koblenz/Trier (dpa/lrs) – Seit rund drei Monaten gilt in Deutschland ein neues Namensrecht. Echte Doppelnamen für Eheleute und Kinder sind seit dem 1. Mai möglich. Auch für Stief- und Scheidungskinder eröffnen sich neue Wege. Eine erste Bilanz für Rheinland-Pfalz zeigt: Die große Welle ist noch ausgeblieben. Und doch hat sich manches verändert. Mainz In Mainz ist das Bild 11.12.2025 Rheinland-Pfalz: Mehr Schutz für Kinder vor sexuellem Missbrauch Mainz. Rheinland-Pfalz verstärkt den Schutz für Kinder und Jugendliche vor allen Formen von Gewalt. So soll die Stelle eines unabhängigen Landesbeauftragten für sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen geschaffen werden, wie in einem Gesetz festgelegt ist, dass der Landtag jetzt beschloss. Wer die Stelle besetzen wird, ist noch offen. Der oder die Landesbeauftragte soll die 03.12.2025 „Kinder müssen es uns wert sein“: Erste Fachtagung Zukunft Kita in der Metropolregion Rhein-Neckar In Ludwigshafen haben mehr als 200 Erziehungsfachkräfte aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar bei der ersten Fachtagung „Zukunft Kita“ über Lösungen gegen den Fachkräftemangel beraten. Veranstaltet wurde die Tagung von der Bundesagentur für Arbeit und der Metropolregion Rhein-Neckar. Trotz eines Beschäftigtenzuwachses von 16 Prozent arbeiten in der Region zwar rund 30.900 Menschen in der Kinderbetreuung –