Mo., 24.02.2025 , 00:28 Uhr

Landau: Landauer stimmen für Erhalt umstrittener Straßennamen

In Landau haben die Menschen nicht nur über den Bundestag abgestimmt, sondern auch über mögliche neue Adressen. Im Zentrum der Abstimmung stand dabei eine konkrete Frage.

In Landau haben die Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt von umstrittenen Straßennamen gestimmt. Bei dem Bürgerentscheid votierte eine nötige Mehrheit dafür, dass die Straßen weiter so heißen sollen wie bisher. Zur Disposition standen in der pfälzischen Universitätsstadt die auf den Straßenschildern festgehaltenen Ehrungen für den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, den Forscher Ludwig Kohl-Larsen und den Theologen Hans Stempel.

Bei dem Bürgerentscheid ging es um die Frage: «Sollen die Straßennamen Kohl-Larsen-Straße, Hindenburgstraße, Hans-Stempel-Straße erhalten bleiben?» Einer Sprecherin zufolge stimmten laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 62,9 Prozent der Stimmberechtigten mit «Ja» und 37,1 Prozent mit «Nein». Das nötige Quorum wurde den Angaben zufolge erreicht: Nötig waren 5.640 Stimmen, abgegeben wurden 25.329 gültige Stimmen. Die Stadt hat rund 49. 000 Einwohner.

Der Stadtrat hatte eine Umbenennung der Straßen beschlossen. Er sah nach einem Prüfverfahren Verstrickungen der Namensträger in Zeiten des Nationalsozialismus. Eine Bürgerinitiative war dagegen und hatte mit einer Unterschriftensammlung den Bürgerentscheid erreicht.

Der Stadtrat wollte ursprünglich, dass die Straßen künftig Am Zoo (Hindenburgstraße), Maria-Sibylla-Merian-Straße (Kohl-Larsen-Straße) und Margot-Stempel-Lebert-Straße (Hans-Stempel-Straße) heißen.

Abstimmung landau rheinland-pfalz Straßennamen

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