Auch Hornbach-Konzern bei neuer NS-Gedenkstätte engagiert

Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) – Auf dem Gelände des Hornbach-Konzerns in Neustadt an der Weinstraße wird am Sonntag (10. März) eine Gedenkstätte als Erinnerung an ein Gefangenenlager der Nazis eröffnet. Das Baumarkt-Unternehmen sei völlig überrascht gewesen, dass sich auf dem Areal ein sogenanntes frühes Konzentrationslager befunden hat, sagte Konzernchef Albrecht Hornbach der Nachrichtenagentur dpa: «Wir wussten beim Kauf des Areals nicht, was sich dort früher befand. Uns war nur bekannt, dass es eine Kaserne war.» Das Unternehmen hat das früher vom französischen Militär genutzte Gelände im Jahr 2000 erstanden. In einem Teil des Gebäudes hatten die Nationalsozialisten 1933 rund 500 Männer aus der Pfalz wochenlang festgehalten und misshandelt.