Bad Dürkheim/Frankenthal: Drei Leichen im Auto – Obduktionsbericht liegt vor – Tod durch Kohlenmonoxid-Vergiftung

Die drei Toten, die am Dienstag in einem ausgebrannten Auto bei Bad Dürkheim gefunden wurden, starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in Folge des Brandes. Das geht aus der Obduktion der Leichen hervor. Die Opfer wiesen zwar Verbrennungen auf, Hinweise auf Gewalteinwirkung hätten sich aber nicht ergeben, heisst es. Bei den Toten handelt es sich um einen Mann sowie ein Mädchen und einen Jungen. Die Staatsanwaltschaft geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem Suizid nach vorangegangenen Tötungsdelikten aus. Zur Identität der Opfer wollte die Ermittlungsbehörde keine Angaben machen, solange die Ergebnisse der DNA-Analyse nicht vorliegen. Ein weiteres Gutachten soll klären, ob die Kinder betäubt wurden. Den brennenden Opel Corsa entdeckten Zeugen am Dienstagabend auf einem Waldparkplatz an der B 37 zwischen Bad Dürkheim und Frankenstein. Die Feuerwehr fand die Leichen im Wageninneren bei den Löscharbeiten. Wie es heisst, habe ein Brandsachverständiger einen technischen Defekt am Fahrzeug oder einen Unfall ausschließen können. Es sei deshalb wahrscheinlich, dass der Wagen absichtlich angezündet wurde. (mho)