Bad Dürkheim: Mit Drohnen und Eingreiftruppe gegen Waldbrände

Mit einer schnellen Eingreiftruppe sowie Drohnen und einem Mehrzweckfahrzeug reagiert Bad Dürkheim auf die zunehmende Gefahr von Waldbränden im Landkreis. „Die Klimaforschung zeigt, dass wir künftig mit häufigeren und längeren Trockenzeiten rechnen müssen“, sagte Beigeordneter Sven Hoffmann (CDU). Da der Kreis Bad Dürkheim zu rund 52 Prozent bewaldet sei, müsse die Kurstadt für diese Herausforderungen gerüstet sein. „Deshalb haben Feuerwehren und Kreisverwaltung gemeinsam ein neues Konzept zur effizienteren Waldbrandbekämpfung erarbeitet“, sagte Hoffmann. Spezialdrohnen mit Wärmebild- und Restbildkameras sollen Brände künftig schnell lokalisieren. Zudem sollen die Feuer mit Hilfe von geländegängigen Fahrzeugen gut erreicht werden. Hier seien für das neue Haushaltsjahr ein Pickup-Auto und zwei Motorräder veranschlagt worden. Zudem soll eine Eingreiftruppe aus zehn bis zwölf speziell geschulten Feuerwehrleuten aufgebaut werden. Ein zusätzliches Mehrzweckfahrzeug (85 000 Euro) soll im Herbst ausgeliefert werden. Seit Wochen herrscht im Kreis Bad Dürkheim den Deutschem Wetterdienst zufolge die höchste Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz. Ein erstes Feuer gab es am 20. Juli in Freinsheim, am gleichen Tag ein zweites bei Hertlingshausen, ein drittes am Dienstag hinter Lindemannsruhe. /nih/dpa