Bad Dürkheim: Raubdelikte rund um den Wurstmarkt

Mehrere Raubdelikte beschäftigten die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Bad Dürkheimer Wurstmarkt. So bedrängten drei unbekannte Jugendliche unter Androhung von Gewalt einen 13- und einen 14-Jährigen aus Freinsheim ihre Geldbörsen herauszugeben. Die Täter erbeuteten zehn Euro und einen Haustürschlüssel und gaben das Portemonnaie anschließend zurück.

Auch ein 21jähriger Mannheimer wurde Opfer von Räubern, während er unterhalb der Kapelle seine Notdurft verrichtete. Auch in diesem Fall nahmen die Täter Bargeld aus dem Portemonnaie und gaben es anschließend wieder zurück.

Ebenfalls an der Kapelle wurden zwei 19 und 21 Jahre alte Brüder Opfer von Angreifern. Sie wurden nach Angaben der Polizei aus einer Gruppe von zehn Personen heraus geschlagen und getreten. Die Täter nahmen zwei Mobiltelefone und die Geldbörsen und flüchteten. Später erkannten die Geschädigten zwei Jugendliche aus Ludwigshafen an einer Kontrollstelle wieder. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit als tatverdächtig eingestuft.

Daneben nahm die Wurstmarkt-Wache sieben weitere Delikte auf, zwei davon gelten als gefährliche Körperverletzung. Außerdem wurden mehrere Anzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Fahrraddiebstahls aufgenommen. In drei Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln ein. (rk)