Baden-Württemberg: Indirekte Testpflicht für Schüler*innen aus Hotspot-Gebieten

Schüler*innen und Lehrkräfte aus Baden-Württemberg müssen sich zukünftig in Regionen mit einer hohen Inzidenz testen lassen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Das teilte das Kultusministerium mit. Wie es heißt, können sich alle Schul-Rückkehrer ab dem 12. April freiwillig testen lassen. Zwar ist der Präsenzunterricht bis zum 16. April ausgesetzt, für Schüler*innen der Klassen Eins bis Sieben wird aber eine Notbetreuung eingerichtet. Ab dem 19. April gilt dann eine Testpflicht für alle, die in einem Gebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 leben. Das Ministerium spricht von einer „indirekten Testpflicht“. Wie es weiter heißt, sollen die Tests vor Ort durchgeführt und von schulischem Personal überwacht werden. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, kehren alle Klassenstufen aller Schularten ab dem 19. April zu einem Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht zurück in die Schulen“, so das Ministerium. (cj)