Baden-Württemberg: Kein Warten auf den Bund – Land zieht Notbremse selbst

Für Corona-Hotspots im Südwesten gelten von Montag an einheitlich schärfere Regeln. Das Land wartet nicht auf den Bund und führt stattdessen am Montag selbst eine Notbremse für Regionen mit hoher Inzidenz ein. Wo die Zahl der Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten damit schärfere Kontaktregeln in Kraft, außerdem gibt es nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Museen, Galerien und Zoos und auch Wettannahmestellen müssen schließen, für den Friseurbesuch ist ein negativer Schnelltest erforderlich. Abholangebote im Einzelhandel bleiben hingegen erlaubt.

Die meisten Stadt- und Landkreise lagen zuletzt über der Marke von 100, mehrere auch jenseits der 200. Die Notbremse tritt jeweils wieder außer Kraft, wenn die Schwelle von 100 in einer Region an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.