Baden-Württemberg: Verkehrsministerium rät von unnötigen Bahnfahrten ab

Angesichts der wachsenden Infektionszahlen durch das Corona-Virus rät das Verkehrsministerium Baden-Württemberg zu umsichtigem Verhalten im öffentlichen Personennahverkehr. Insbesondere sollten Risikogruppen gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts unnötige Fahrten vermeiden. Generell wird empfohlen, Stoßzeiten von Bussen und Bahnen zu umgehen. Zu Verhaltensregeln in Bahnen und Bussen hat das Verkehrsministerium Informationsmaterialen erstellt, das den Verkehrsunternehmen zur Ausstattung der Fahrzeuge zur Verfügung gestellt wird. Die Eisenbahnunternehmen, die im Auftrag des Landes fahren, wurden bereits damit versorgt. Den Eisenbahnunternehmen wird empfohlen, die Türen der Fahrzeuge an den Haltestellen automatisch zu öffnen, sofern die Fahrzeuge dies technisch erlauben. Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßte, dass die meisten Verkehrsunternehmen im Busverkehr bereits auf einen Einstieg beim Fahrer sowie einen Fahrerverkauf von Tickets verzichten, um das Fahrpersonal zu schützen. Durch diese Maßnahme soll sichergestellt werden, dass der ÖPNV-Betrieb dauerhaft sichergestellt werden kann. Die Fahrgäste werden gebeten, die Fahrkarten an Automaten oder per Handyticket zu erwerben. (Quelle: Verkehrsministerium Baden-Württemberg/asc)