Baden-Württemberg: Welche Folgen hat Corona für die Auszubildenden im Südwesten?

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die ganze Wirtschaft – auch auf den Nachwuchs: Dass die Zahl der Ausbildungsplätze im Südwesten zurückgeht, ist schon bekannt. Nun werden Details zur Lage in der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsgewerbe erwartet. Die Corona-Pandemie trifft auch Tausende Ausbildungsanwärter im Südwesten. Weil viele Firmen unter schlechten Geschäften und wirtschaftlichen Problemen leiden, hat die Zahl der Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg abgenommen – gerade in der Industrie und im Handel. Anlässlich des offiziellen Ausbildungsstarts will sich der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Stuttgart detailliert zur Lage in seinen Branchen äußern. Die Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern im Südwesten vertritt nach eigenen Angaben mehr als 650 000 Unternehmen aus der Industrie, dem Handel und dem Dienstleistungsgewerbe. Nicht in den BWIHK-Bereich fallen neben dem Handwerk beispielsweise auch das Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltungen. Der baden-württembergische Regionalchef der Bundesagentur für Arbeit, Christian Rauch, hatte der «Stuttgarter Zeitung» vergangene Woche gesagt, branchenübergreifend sei die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um sieben Prozent gesunken. (dpa/kwi)