Bagdad/Mannheim: Statt Todesstrafe lebenslange Haft

Die aus Mannheim stammende deutsche Staatsangehörige Lamia K. muss im Irak nicht mehr die Todesstrafe fürchten. Der Frau wird die Zugehörigkeit zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ vorgeworfen. Die Strafe wurde in einem Berufungsverfahren in lebenslange Haft umgewandelt. Im ersten Prozess im Januar wurde Lamia K. zum Tod verurteilt. Die Deutsch-Marokkanerin war 2014 von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich dem IS anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter mit IS-Kämpfern verheiratet. Eine sitzt ebenfalls in Haft. (dpa/mho)