Berlin/Mannheim: Milliardenschaden durch Cum/Ex-Geschäfte – Schick fordert politische Konsequenzen

Mit den sogenannten Cum-Ex-Geschäften sollen Banken und Börsenhändler den deutschen Staat um 5,3 Milliarden Euro betrogen haben. „Was fehlt, sind nach wie vor die politischen Konsequenzen“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick. Der Manheimer Abgeordnete schätzt den Steuerschaden sogar auf mindestens 10 Milliarden Euro, wenn man die unbekannten Fälle aus früheren Jahren dazuzählte. Die fragwürdigen Geschäfte liefen wohl seit den 1980er Jahren, wurden aber erst 2012 gestoppt. Schick hatte sich im Untersuchungs-Ausschuss des Bundestags mit den Aktien-Deals beschäftigt.(dpa/mf)