Betriebsräte von Burger-King-Franchiser hoffen auf baldige Lösung

Nach dem Gesellschafterwechsel beim gekündigten Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko hoffen Arbeitnehmervertreter auf eine rasche Verständigung mit der Fast-Food-Kette. Man sei „vorsichtig optimistisch“, dass es zu einer Lösung zwischen Yi-Ko und der Fast-Food-Kette komme und die Restaurants dann bald wieder öffnen könnten, sagte Guido Zeitler, Gastronomieexperte bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, nach Beratungen des Gesamtbetriebsrates des Franchise-Unternehmens. Es betreibt unter anderem Restaurants in Speyer, Ludwigshafen und Sinsheim.
Die Krise des Unternehmens „gefährdet rund 3000 Arbeitsplätze und damit viele Familien in ihrer Existenz“, hieß es in einer Resolution. Man begrüße daher den Gesellschafterwechsel, wenn damit die Voraussetzung geschaffen worden sei, die 89 geschlossenen Restaurants und damit die Jobs zu sichern.

Yi-Ko-Alleineigentümer Alexander Kolobov und die Burger King Europe wurden aufgefordert, die Grundlage für eine schnelle und dauerhafte
Wiedereröffnung zu schaffen. Dazu gehöre neben einer ausreichenden Personalausstattung der Restaurants unter anderem auch eine tarifliche beziehungsweise arbeitsvertraglich korrekte Bezahlung sowie der „Ausgleich aller offenen finanziellen und sonstigen Forderungen der Beschäftigten und die unverzügliche Beendigung aller überflüssigen Gerichtsverfahren“, hieß es. Am Vortag war bekanntgeworden, dass sich der ehemalige
Mitgesellschafter des Franchisenehmers, Ergün Yildiz, aus dem Unternehmen zurückgezogen und seine Anteile an Kolobov abgegeben hat. (mf/dpa)