Chemieunternehmen blicken optimistisch nach vorn

Die Unternehmen der chemischen Industrie im Südwesten blicken optimistisch ins laufende Jahr. Sie erwarteten ein Umsatzwachstum von rund 2,5 Prozent, sagte ein Sprecher der Chemie-Verbände Baden-Württemberg. „Das ist schon sehr ordentlich.“ Zu schaffen machten den Unternehmen aber hohe Preise für Energie und Rohstoffe. „In der Regel können sie die gestiegenen Kosten nicht weitergeben.“ Mit  Umsatzzuwächsen rechnen einer repräsentativen Befragung zufolge rund 59 Prozent der Betriebe. Die Erzeugerpreise in der Chemie werden demzufolge leicht steigen. Die Investitionsbereitschaft sei weiterhin hoch. Dies werde voraussichtlich zu einem Anstieg der Beschäftigtenzahlen in der Branche führen. „Es geht der Branche im Moment unterm Strich gut“, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände, Thomas Mayer. „Unsere Erfolge verdanken wir im Wesentlichen dem Export. Hier müssen wir darauf achten, dass wir konkurrenzfähig bleiben.“ 2013 stiegen die Umsätze der Chemieindustrie im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro. 11,5 Milliarden Euro davon entfielen auf den Export, der um 4,7 Prozent stieg. Der Inlandsumsatz sank hingegen um 3,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl ging um 2,6 Prozent auf 54 561 zurück. dpa/lsw