Coronavirus: Deutsche Eishockey Liga berät über Folgen für Playoffs

Nach der Empfehlung von Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Absage von Großveranstaltungen berät die Deutsche Eishockey Liga am Montag über die Konsequenzen für die Playoffs. Das sagte der Gesellschafter der Adler Mannheim, Daniel Hopp, am Sonntag nach dem Abschluss der Hauptrunde.

„Zu was wäre wenn, darüber möchte ich nicht spekulieren“, sagte Hopp, der auch ankündigte, Kontakt mit den Mannheimer Behörden aufzunehmen. Am Mittwoch beginnt in der DEL die erste Playoff-Runde. Dann treffen in jeweils maximal drei Spielen die Nürnberg Ice Tigers auf die Grizzlys Wolfsburg und der ERC Ingolstadt auf die Augsburger Panther und spielen um noch zwei freie Plätze im Viertelfinale. Die Runde der besten Acht soll am 17. März beginnen. „Natürlich wollen wir alle Playoffs spielen. Und ich denke und hoffe, dass die DEL auch Möglichkeiten finden wird“, sagte Straubings Trainer Tom Pokel. Zuvor hatte Gesundheitsminister Jens Spahn empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Zurzeit geschehe dies aus seiner Sicht noch zu zaghaft, sagte der CDU-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. (dpa/mj)

Zum 4:2-Sieg der Adler gegen Schwenningen am heutigen Sonntag lesen Sie bitte diese Meldung.