Darmstadt/Viernheim: Auswertung der E-Mails der Mutter von Michael

Nachdem die Mutter des Babys, dessen Knochen vor etwa einem halben Jahr in einem Waldstück bei Viernheim gefunden worden waren, identifiziert ist, soll eine Auswertung des E-Mail-Verkehrs der 31-jährigen Frau nun Aufschluss über den Tod des Jungen bringen. „Es gibt keine Bruchverletzungen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt zu den Untersuchungen der sterblichen Überreste des etwa drei Wochen alten Kindes. Das Skelett scheine vollzählig zu sein und zeige keine Spuren von Gewalt. „Das schließt aber nicht aus, dass das Kind durch Gewalt zu Tode kam“, so der Sprecher. Die Mutter war gestern durch einen DNA-Test ermittelt worden, die Sonder-Kommission Renatus hatte nach der Mutter eines toten Kindes im Pfingstbergweiher gesucht. Die Frau sitzt seit Juni vergangenen Jahres eine Haftstrafe ab./nih