DFB-Pokal: Wormatia Worms chancenlos gegen Werder Bremen

Kein Wunder in Rheinhessen: Der sechsmalige Cup-Gewinner Werder Bremen ist mit einem mühelosen 6:1 (5:1)-Kantersieg beim Regionalligisten Wormatia Worms locker in die zweite Runde des DFB-Pokals spaziert. Vor 8000 Zuschauern in der ausverkauften EWR-Arena trafen Yuya Osako in der 9. Minute, Florian Kainz (21.), Philipp Bargfrede (31.), Max Kruse (41./Foulelfmeter), Maximilian Eggestein (45.+1) und Johannes Eggestein (79.) für den in allen Belangen überlegenen Fußball-Bundesligisten. Der Ehrentreffer für den Gastgeber gelang Cedric Mimbala (43.).

Der Favorit, der sich im Pokal noch nie bei einem Viertligisten eine Blöße gegeben hat, war von Beginn an hellwach. Zwar hatte Worms die erste Chance im Spiel, als Kapitän Mimbala (4.) mit einem Kopfball knapp das Werder-Tor verfehlte. Doch wenig später zielte der im Sommer vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln an die Weser gewechselte Osako besser und brachte die Grün-Weißen früh auf Kurs. Der Bremer Rekordeinkauf Davy Klaassen, für den die Bremer in der Sommerpause 13,5 Millionen Euro an den FC Everton überwiesen, traf nach 18 Minuten nur die Unterkante der Latte. Kurz darauf schlug der Ball nach einem fulminanten 20-Meter-Kracher von Kainz zum zweiten Mal im Wormser Gehäuse ein. Damit war die Partie praktisch entschieden. Bargfrede mit einem schönen Lupfer und Kruse per Elfmeter nach Foul an Klaassen schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Und auch auf den Gegentreffer der Wormser hatte die Elf von Trainer Florian Kohfeldt sofort eine Antwort parat – Maximilian Eggestein stellte nach einem katastrophalen Fehler von Linus Radau den alten Abstand wieder her. Sein Bruder Johannes sorgte dann für den Endstand. (dpa/wg)