Eisenberg/Speyer: Verstümmeltes Skelett aus Römerzeit gefunden

Archäologen haben im nordpfälzischen Eisenberg ein ungewöhnliches Skelett aus der Römerzeit entdeckt. Das männliche Skelett ist ca 1,65 m groß und wurde vor rund 1.500 bis 2.000 Jahren vergraben. Laut Archäologen weist es erhebliche Verletzungen auf. Beide Schienbeine seien kurz unterhalb der Knie gebrochen und der Oberkörper sei abgetrennt, so die Forscher. Das Skelett wurde inmitten einer ehemaligen Römersiedlung gefunden – für die damalige Zeit ein äußerst ungewöhnlicher und sogar verbotener Bestattungsort, hieß es von der Direktion Landesarchäologie in Speyer. Weitere Untersuchungen der Forscher sollen Klarheit um das verstümmelte Skelett bringen. (dpa/nih)