Eishockey: Keine Champions Hockey League 2020/21

Die Champions Hockey League fällt Corona zum Opfer. „Aufgrund der Auswirkungen durch die anhaltende COVID19-Pandemie kann die Champions Hockey League in der Saison 2020/21 nicht wie geplant stattfinden. Der CHL-Vorstand sah sich zu dieser schwierigen Entscheidung gezwungen, da sich die allgemeine Situation in Europa nicht gebessert hat“, teilen die Adler Mannheim auf ihrer Homepage mit. Letztendlich sei der CHL-Vorstand zu dem Fazit gelangt, dass die Austragung „weder für die Champions Hockey League noch die teilnehmenden Clubs praktikabel ist, sowohl im Hinblick auf den Spielbetrieb als auch auf die Finanzen”, sagt CHL-Präsident Peter Zahner nach einer außerordentlichen Video-Konferenz am Dienstag. „Die Gesundheit und Sicherheit aller teilnehmenden Teams ist von höchster Priorität, und angesichts der aktuellen Entwicklung der epidemiologischen Situation sind wir leider nicht in der Lage zu garantieren, dass alle Beteiligten immer in guter Gesundheit und ohne Quarantäne-Auflagen heimkehren können, ganz gleich wie ausgereift unsere Schutzkonzepte sind.”

Reisebeschränkungen zwischen teilnehmenden Ländern hatten bereits einige Paarungen bedroht. Obwohl einige Behörden möglicherweise Sondergenehmigungen für Sportteams und deren Auslandsreisen ausstellen würden, blieben große Unsicherheiten und Risiken. Viele Diskussionen und Bewertungen der Situation fanden in den letzten Wochen und Monaten mit den Beteiligten statt, wobei alle verfügbaren Fakten und Prognosen in Erwägung gezogen wurden. Die Champions Hockey League bietet den 32 besten europäischen Teams aus 12 Ländern eine Plattform, um sich mit den Topmannschaften Europas zu messen. Die Adler waren als eine von vier deutschen Mannschaften für den Wettbewerb qualifiziert. (Adler Mannheim/wg)