Eishockey: Mannheimer Adler scheitern an Kölner Haien – Saison vorbei

Das war’s – die Mannheimer Adler sind im Viertelfinale der Play-offs gegen die Kölner Haie ausgeschieden. Im fünften Spiel der „Best of Seven“-Serie verloren sie in der heimischen SAP-Arena 1:2 (1:0, 0:2, 0:0).

Die Adler standen unter hohem Erwartungsdruck. Mit einem 1:3-Rückstand nach Spielen mussten sie gewinnen, wollten sie die Chance wahren, die Serie doch noch zu drehen. Die Chance war da: Zwei Mal hatten sie erst in der Overtime verloren, die Haie konnten auf keine klare Dominanz bauen. Und tatsächlich starteten die Adler ideal in diese wichtige Partie: Nach nicht einmal zwei Spielminuten brachte Ronny Arendt die Hausherren 1:0 in Führung – Riesenjubel in der natürlich wieder mit 12.000 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena.

Die Begegnung nahm mächtig Fahrt auf, wurde von beiden Mannschaften leidenschaftlich und aggressiv – aber dennoch fair – geführt. Unübersichtlich die Situation am Mannheimer Tor in der siebten Minute, als plötzlich die Haie jubelten: Aus einem Gestocher löffelte John Tripp die Scheibe an die Schulter von Adler-Keeper Dennis Endras – von dort fiel der Puck hinter die Linie – das 1:1.

Es dauerte bis zum Ende des zweiten Drittels, ehe die Partie die entscheidende Richtung nahm: Andreas Falk erhöhte für die Haie zum 1:2 (37.), dem die Gastgeber nichts Zählbares mehr entgegenzusetzen hatten. Im letzten Drittel hätten die Adler nach einer Strafzeit gegen den Kölner Marcel Müller sechs Minuten vor Schluss noch einmal die Chance gehabt, ein Powerplay für sich zu nutzen, kam aber auch in dieser Situation nicht zu zwingenden Möglichkeiten.

RNF zeigt morgen in „RNF Life“ sowie ausführlich in einem „RNF Sport Extra“ (17:30 Uhr, 19:30 Uhr, 21:30 Uhr, 00:30 Uhr) die Höhepunkte des Spiels und fängt Stimmen von Spielern und Trainern zum frühen Saisonende für die Adler ein. (rk)