Eulen: Chancenlos in Flensburg

Die lange Anreise war eine vergebliche: Handball-Bundesligist  TSG Ludwigshafen-Friesenheim unterlag bei Ligakonkurrent SG Flensburg-Handewitt deutlich mit 20:39 (10:19) und ist damit im Achtelfinale des DHB-Pokals ausgeschieden. Schnell hieß es 3:0 für den Champions-League-Sieger. Die ersatzgeschwächten Friesenheimer kamen danach zwar zu ihren ersten Erfolgserlebnissen, doch bereits nach der 6:4-Führung der Flensburger  mussten sie abreißen lassen. Die Gegenstöße der Norddeutschen liefen über Drasko Nenadic, Holger Glandorf oder Anders Zachariassen. Hampus Wanne traf aus dem Winkel zum 14:4. Frühzeitig war die Spannung aus der Partie.

Die SG agierte nach dem Seitenwechsel weiterhin konzentriert und konsequent. Logische Folge: Der Vorsprung wuchs immer weiter. Anders Zachariassen konterte zum 29:14. Flensburg  spielte nun mit einer ganz ungewohnten Aufstellung: Drasko Nenadic ersetzte Holger Glandorf im rechten Rückraum, während Youngster Michael Nicolaisen und Lars Kaufmann zwischen halblinks und Zentrale rotierten. Die Torflut dämmte das nicht ein. (sg/wg)