Eulen: Heimniederlage gegen Flensburg – Matschke: „Eine Klasse für sich“

Die Moral stimmte, aber die Qualität reichte nicht. Gegen die SG Flensburg-Handewitt mussten Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen am Sonntag in eigener Halle eine 24:30 (9:15) Niederlage hinnehmen. Seit sechs Spieltagen sind die Pfälzer damit ohne Punktgewinn. Erfolgreichster Torschütze bei den Gastgebern war Azat Valiullin mit sieben Treffern. Für Flensburg traf Hampus Wanne zehn Mal.

„Flensburg spielt in einer Art Handball, die ist grandios“, sagte Eulen-Trainer Ben Matschke und gratulierte seinem Kollegen Maik Machulla. „Die Qualität und die Passgeschwindigkeit, das ist schon eine Klasse für sich“, ergänzte der Pädagoge. Bis zur 21. Minute betrug der Rückstand nur zwei Tore, dennoch war für die Gastgeber mehr drin. Azat Valiullin (2), Patrik Hruscak und Maximilian Heider trafen in der ersten Hälfte nur den Pfosten. Und im Gegenzug kam Flensburg zu weiteren Treffern. Das war ärgerlich, gerade weil die Mannschaft in der Abwehr sehr engagiert und konzentriert agierte und Roko Peribonio sich zunächst als sicherer Rückhalt erwies. Trotzdem lag der League-Teilnehmer zum Pausenpfiff bereits mit 15:9 in Führung.

In der 38. Minute musste Peribonio seinen Platz für Stefan Hannemann räumte. Der Juniorennationaltorhüter kam aber nur auf drei Paraden. Dennoch bewiesen die Eulen erneut Moral und verkürzten mit einer Vierer-Serie zum 17:21. Dagegen konnte sich Maik Machulla, der in der Schlußphase nochmals Holger Glandorf ins Spiel brachte, auf die beiden Weltklasse-Außen Lasse Svan und Hampus Wanne, die 21 der 30 erzielten Tore warfen, verlassen. In der Schlußphase sorgte Eulen-Linksaußen Denni Djozic nochmals für Ergebniskosmetik, als er zunächst an Svan vorbei traf und dann mit einem sicher verwandelten Siebenmeter nachlegte. Damit sorgte er zugleich für ein 15:15-Unentschieden in der zweiten Hälfte. (jw/wg)