Eulen: Heimsieg gegen Lemgo

Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim schwimmt sich so langsam frei: In einem Nachholspiel der Handball-Bundesliga gewann der Aufsteiger das eminent wichtige Duell gegen den TBV Lemgo knapp mit 25:24 (12:9). Vor 1800 Zuschauern in der nicht ausverkauften Ebert-Halle lagen die „Eulen“ stets vorn. „Rundum zufrieden“ sei er deshalb auch mit der Leistung seiner Mannschaft, sagte Friesenheims Coach Thomas König nach dem Spiel, der in der ersten Halbzeit die „stabile Abwehrarbeit“ hervorhob, die einmal mehr von einem überragenden Kevin Klier im Tor gekrönt wurde – mit 12 Paraden zog er den ebenfalls abstiegsbedrohten Gästen einen Zahn nach dem anderen. In der zweiten Hälfte wurde die Partie noch enger – und heiß umkämpft. Tim Suton, die Leihgabe der Rhein-Neckar Löwen, und Marcel Niemeyer sahen sogar rot. Bester Werfer bei den Pfälzern war Stephan Just, der acht Treffer beisteuerte. Am Wochenende haben die Eulen gleich das nächste Heimspiel – Friesenheim empfängt Mitaufsteiger und Löwen-Bezwinger HC Erlangen. Nach dem fünften Saisonsieg wünscht sich Thomas König gegen die Franken den sechsten. „Und mehr Zuschauer“, hofft der Friesenheimer Trainer auf ein ausverkauftes Haus.

Bilder vom Spiel der Eulen gegen Lemgo sind zu sehen am Donnerstag in den Sendungen RNF Life und 7Meter. (wg)