Eulen Ludwigshafen: 26:28-Heimniederlage gegen Nordhorn-Lingen – Rückschlag im Klassenkampf

Das tut weh! Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen musste im Klassenkampf um den Verbleib in der ersten Liga einen herben Rückschlag hinnehmen. Das Team aus dem Stadtteil Friesenheim unterlag in der Eberthalle gegen den Abstiegskonkurrenten Nordhorn-Lingen mit 26:28 (12:15. Das Schicksalspiel im Telegramstil: Nach dem Pausenrückstand löst Gorazd Škof im Tor der Eulen Martin Tomovski ab. Škof hält 120 Sekunden später einen Siebenmeter von Top-Torjäger Robert Weber, aber der Gast, der einen bärenstraken Rückraum auf der Platte weiß, setzt sich nach Jan Remmlingers Anschluss zum 15:16 in der 36. Minute wieder ab. 16:21 nach 46 Minuten, 17:22 nach 48 Minuten, dann wird der Ludwigshafener Dominik Mappes, der sieben Tore macht, zum Gesicht der Aufholjagd: 22:23 nach 54 Minuten. Beim Stand von 22:24 aber scheitert Pascal Durak mit Siebenmeter am überragenden Gäste-Torwart Bart Ravensbergen, der am Ende 13 Paraden hat. „Ich bin sehr glücklich und stolz, dass wir hier gewonnen haben. Wir hatten auch ein bisschen Glück. Wir haben zwei Mannschaften gesehen, die einen Mega-Charakter haben“, sagt HSG-Coach Daniel Kubes. Sein Team auf Platz 18 hat jetzt 17:45 Punkte. Die Eulen haben zwei Spiele weniger ausgetragen und sind mit 17:41 Zählern Tabellen-17.. HBW Balingen-Weilstetten auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz hat 20:40 Punkte. Die Eulen tragen ihr Nachholspiel beim TSV Hannover-Burgdorf am kommenden Donnerstag (19 Uhr) aus. (mho)