FCK: Abheben verboten

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Der 1. FC Kaiserslautern will im
Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga die Schwächen der Konkurrenz
nutzen und zum Abschluss des 21. Spieltages am Montag (20.15 Uhr) mit
einem Erfolg beim FC Erzgebirge Aue auf den zweiten Tabellenplatz
vorrücken. „Dort wollen wir mindestens auch am Saisonende stehen“,
sagte Mittelfeldspieler Markus Karl am Samstag.
Nach der Überraschung im DFB-Pokal am Mittwoch mit dem 1:0 bei
Bayer Leverkusen sollen die Pfälzer nach dem Willen ihres Trainers
Kosta Runjaic „schleunigst wieder in den Alltag der Liga
zurückkehren“. Dass seine Spieler „abheben“ könnten, glaubt der
Trainer nicht. „Wir können mit dieser Situation gut umgehen. Wir
werden das Spiel in Aue mit der gleichen Konzentration angehen wie
das Spiel in Leverkusen. Keiner befindet sich im Schwebezustand.“
Runjaic ließ offen, ob er bei der Aufstellung erneut rotieren
lässt. „Es ist nicht wichtig, wer spielt, sondern wie die spielen,
die auf dem Platz stehen“, meinte der FCK-Coach. So wollte er auch
nichts zum System sagen, mit dem der FCK seine Offensive ausrichten
wird. „Ob wir einen oder zwei Stürmer einsetzen, darüber ist im
Augenblick noch keine Entscheidung gefallen.“
Eine Personalie gab er preis: Der Norweger Ruben Jenssen, der mit
seinen Treffern gegen die Spvgg Greuther Fürth (2:1) und in
Leverkusen die sportliche und finanzielle Ausgangsposition der
Pfälzer erheblich verbesserte, wird dabei sein.
In Aue hat der 1. FC Kaiserslautern etwas gut zu machen. In der
vergangenen Saison gaben die Lauterer er mit einem 1:1 zwei Punkte
ab, obwohl die Sachsen das Spiel nach zwei Roten Karten mit nur neun
Mann beenden mussten. „Wenn wir mit der richtigen Einstellung ins
Spiel gehen, passiert sowas nicht mehr“, versicherte Runjaic.