FCK: Bye bye DFB-Pokal – Aus gegen Regensburg nach Elfmeterschießen

Der hoch verschuldete Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat den erhofften Einzug in die 2. Runde des
DFB-Pokals und damit wichtige Zusatzeinnahmen verpasst. Die Pfälzer unterlagen am Sonntag dem Zweitligisten SSV Jahn Regensburg mit 3:4 im Elfmeterschießen und schieden aus. Nach 120 Minuten hatte es vor fast leeren Rängen im Fritz-Walter-Stadion 1:1 (0:1, 1:1) gestanden. FCK-Trainer Boris Schommers war trotz der Niederlage mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir Sicherheit und Mut vermissen lassen. Ich habe der Mannschaft dann aber in der
Pause gesagt, dass wir den Respekt ablegen müssen. Danach war es dann viel besser. Kompliment an mein Team. Man hat heute insgesamt keinen Klassenunterschied gesehen.“

Unter den Augen von 1954-Weltmeister Horst Eckel gingen die Regensburger bereits in der 4. Minute durch Albion Vrenezi in Führung, die Kevin Kraus (64.) nach dem Wechsel ausglich. In der Verlängerung sah Regensburgs Nicolas Wähling (92.) die Gelb-Rote-Karte. Kurz darauf traf Kraus erneut, doch der Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung des Schützen nicht anerkannt. Im Elfmeterschießen hatten die Gäste die besseren Nerven. Zum Matchwinner für Regensburg avancierte Torwart Alexander Meyer mit zwei gehaltenen Schüssen. „Das ist extrem bitter. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig guten Fußball gespielt und Regensburg in die eigene Hälfte gedrängt“, sagte Kraus und resümierte: „Wir können aber trotz des Ausscheidens stolz auf unsere Leistung sein.“

Ähnlich sah es Schommers, der trotz des Ausscheidens viel Positives für die Saison in der 3. Liga mitnahm. „Wenn wir die heutige Leistung ab der zweiten Halbzeit von Beginn an auf den Platz bringen, werden wir in der Liga eine gute Rolle spielen“, prophezeite der FCK-Coach. Am kommenden Freitag eröffnet der 1. FC Kaiserslautern mit einem Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden die Drittliga-Spielzeit 2020/21. (dpa/wg)