FCK: Ein „Fußball-Wunder“ für Kaiserslautern?

Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, hofft noch auf den Klassenerhalt seines früheren Vereins 1. FC Kaiserslautern. Der Traditionsclub aus der Pfalz ist Tabellenletzter und liegt vor den drei verbleibenden Spielen mit acht Punkten Rückstand auf dem Relegationsplatz. Der 1. FCK spielt am Freitag bei Arminia Bielefeld. „Es hätte in einem so großen Club niemals so weit kommen dürfen“, meinte Eckel. Wenn man in die Krise rutsche, sportlich wie finanziell, dann müsse sich doch irgendjemand sofort dagegen wehren: „Verantwortung übernehmen, anpacken. Stattdessen wurde die Situation über Jahre laufen gelassen.“ Als Chance zum Neuanfang sieht er den wohl kaum zu vermeidenden Abstieg nicht. „Das ist gut gesagt, aber nicht gut gedacht. Wenn du wieder nach oben kommen willst, ist das ganz, ganz schwer“, sagte Eckel, dessen Tochter Dagmar im Dezember auf der Mitgliederversammlung des Club für den Aufsichtsrat kandidierte, aber nicht gewählt wurde. (dpa/sab)