FCK: Hoffen im Abstiegskampf auf „Reaktion“ gegen Halle

Tabellenplatz 18, sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und durch Rücktritte in den Vereinsgremien erneute Unruhe abseits des Platzes. Vor dem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den Halleschen FC am Samstag könnten die Vorzeichen beim seit fünf Partien sieglosen Fußball-Drittligisten kaum schlechter sein. Um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, ist ein Sieg Pflicht für den FCK. „Im Fußball ist es möglich, auch solche Rückstände noch aufzuholen. Der 38. Spieltag ist der Spieltag, der für uns zählt. Da wollen wir auf einem anderen Tabellenplatz stehen. Das ist unser Ziel“, sagte Trainer Marco Antwerpen. „Was im Verein passiert, nehmen wir zur Kenntnis, konzentrieren uns aber auf das Sportliche.“ Am Mittwoch war Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied Martin Weimer zurückgetreten. In der zweiwöchigen Länderspielpause hatte Antwerpen die Intensität deutlich erhöht. Phasenweise wurde auf dem Betzenberg bis zu drei Mal am Tag trainiert. „Wir versprechen uns davon, dass wir die Defizite aufgearbeitet haben und wollen am Samstag ein Reaktion der Mannschaft sehen“, sagte Antwerpen. Zumindest optische Unterstützung erhält das Team beim Geisterpiel von den Anhängern. In der Westkurve des Fritz-Walter-Stadions werden motivierende Spruchbänder der Fanclubs aufgehängt. „Das können wir gut gebrauchen. In dieser schwierigen Situation stehen unsere Fans zu uns. Da kann man nur Danke sagen“, meinte der 49 Jahre alte Antwerpen, der einige Wochen auf Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci (Muskelbündelriss) verzichten muss. (lrs/mj)