FCK: Im Kellerduell in Chemnitz unter Druck

Vor dem Kellerduell in der 3. Fußball-Liga wächst der Druck auf den 1. FC Kaiserslautern. Die abstiegsbedrohten Pfälzer müssen am Sonntag um 13 Uhr beim Tabellenvorletzten Chemnitzer FC bestehen, um nicht in die Abstiegszone zu rutschen. „Wir müssen uns das Matchglück erarbeiten und die Fehler im mannschaftstaktischen Bereich abstellen“, forderte Trainer Boris Schommers am Freitag. Nach nur einem Sieg aus den jüngsten sechs Partien trennt den FCK nur noch ein Punkt vom 17. Rang, der am Ende der Saison den existenzbedrohenden Abstieg in die Regionalliga bedeuten würde. Damit es nicht dazu kommt, müssen die Roten Teufel insbesondere ihre Schwächen im Defensivspiel ablegen. „Die Jungs sind sehr motiviert und haben akribisch daran gearbeitet, dass wir nicht erneut drei Gegentore kassieren“, erklärte Schommers. Nach verbüßter Gelb-Sperre wird Janik Bachmann wieder auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld rücken. Bis auf Ersatzkeeper Avdo Spahic (muskuläre Probleme) und die Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Reha nach Kreuzbandriss) kann Schommers personell aus den Vollen schöpfen. Die Unterstützung ist trotz der sportlichen Talfahrt und der Unruhen im Umfeld weiter immens: Bis zu 1000 FCK-Anhänger werden das Team nach Chemnitz begleiten. Als Geste der Wiedergutmachung packten die Profis unter der Woche Lunchpakete für den treuen Anhang. „Die Mannschaft ist sich bewusst, dass die letzten Spiele enttäuschend waren“, begründete Schommers die Aktion. (lrs/mj)