FCK: Mit drei Toren in den zweiten Advent

Im Fritz-Walter-Stadion ist der 1. FC Kaiserslautern eine Macht. Standesgemäß mit 3:0 (3:0) gewannen die Pfälzer am Samstag gegen den FC Erzgebirge Aue und übernahmen mit dem sechsten Heimsieg der Saison zumindest für 24 Stunden den zweiten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga hinter dem FC Ingolstadt. Beim Tabellenführer tritt der FCK am kommenden Sonntag zum Spitzenspiel an. „Die Weihnachtsfeier haben wir uns verdient. Die Jungs bekommen zwei Tage frei“, sagte Trainer Kosta Runjaic zufrieden.

Die Torschützen Willi Orban (7. und 41. Minute) und Jean Zimmer (27.) standen im Mittelpunkt der Ovationen der 23 418 Zuschauer. Mit aller Macht hatte Verteidiger Orban versucht, noch einen dritten Treffer zu erzielen, doch die langgezogenen „Williii“-Rufe halfen nach der Pause nicht. „Das ist Gänsehaut pur. Es ist einfach ein Privileg, hier Fußball spielen zu dürfen“, sagte der Innenverteidiger. Auch Zimmer genoss an seinem 21. Geburtstag den Beifall: „Heute hat einfach alles gepasst. Mein erstes Tor vor diesem gigantischen Publikum. Diesen Geburtstag werde ich nie vergessen.“ Die Mannschaftkollegen gönnten dem Duo das Bad in der Menge, denn weitere Tore gab es nicht. Ob Kerem Demirbay, Srdjan Lakic oder Markus Karl, immer fehlten ein paar Zentimeter oder Aues Bester, Torhüter Martin Männel, hatte noch seine Hände im Spiel. Ins Gewicht fielen die vielen vergebenen Chancen nicht, denn mit dem 3:0 war die Partie entschieden. „Es war alles andere als ein leichtes Spiel. Wir sind in der ersten Halbzeit ein hohes Tempo gegangen“, erklärte Runjaic, der seinen Kapitän Lakic besonders lobte. „Er arbeitet unheimlich viel für die Mannschaft, das ist wichtig für uns. Er muss nicht 20 Tore schießen.“ (dpa/lrs)