FCK: „Nichts herschenken“: Kaiserslautern will gegen Cottbus punkten

In das Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga kann der 1. FC Kaiserslautern wohl nicht mehr eingreifen. Dennoch haben die Pfälzer im Saisonendspurt weiter große Ziele, wie Trainer Sascha Hildmann vor dem Gastspiel beim FC Energie Cottbus am Samstag betonte. „Wir werden nichts herschenken und haben die Verpflichtung, weiter zu punkten. Das sind wir unseren Fans schuldig. Wir wollen den Verbandspokal gewinnen und in der Liga so weit wie möglich nach oben klettern“, sagte der 47-Jährige. Der jüngste Rückschlag, die 0:1-Heimniederlage gegen Tabellenschlusslicht VfR Aalen, wurde unter der Woche intensiv aufgearbeitet. „Ich war nicht einverstanden mit der Leistung. So viele Chancen ohne Tor. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, bemängelte Hildmann. In der Hinserie taten sich die Lauterer gegen die Cottbuser sehr schwer und mussten eine bittere 0:2-Heimschlappe einstecken. „Wir werden offensiv ausgerichtet auftreten und wollen den Gegner so früh wie möglich unter Druck setzen“, kündigte Hildmann an. Doch vor dem Duell in der Lausitz plagen den FCK größere personelle Sorgen. Neben Theodor Bergmann (Gehirnerschütterung), Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Andre Hainault (fünfte Gelbe Karte) und Lukas Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) drohen mit Janek Sternberg (Knöchelverletzung), Christoph Hemlein (Wadenblessur) und Hendrick Zuck (Knieprobleme) bis zu sieben Spieler auszufallen. (lrs/mj)