FCK: Reduzierung der Stadionpacht für Kaiserslautern nur bis Ende 2020

Der 1. FC Kaiserslautern hat beim Thema Stadionpacht nur einen Teilerfolg erzielt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) der Stadt hat zwar einer Minderung der Pacht für die Nutzung des Fritz-Walter-Stadions zugestimmt – aber nur bis Ende des Jahres, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.  Die Stadt und der Club hatten sich am vergangenen Wochenende auf eine Stadionmiete von 625.000 Euro geeinigt. Bei einem Aufstieg in die 2. Liga wären 2,4 statt der vereinbarten 3,2 Millionen Euro zu zahlen. In der aktuellen und der vergangenen Saison wurde eine Pacht von 425.000 Euro erhoben. Für den FCK ist die Höhe der Stadionmiete ein zentraler Faktor, um auch in der nächsten Spielzeit eine Lizenz vom Deutschen Fußball-Bund zu erhalten.  „Wir müssen nun schnellstmöglich einen neuen Stadtratsbeschluss herbeiführen, und zwar in einer weiteren Sondersitzung am 2. März“, erklärte Bürgermeister Klaus Weichel. „Die Laufzeit des neuen Pachtvertrags geht deutlich über das Ende des aktuellen Haushaltsjahres hinaus.“ (lrs/mj)